Gesunder Boden ist alles !
“Füttere den Boden, nicht die Pflanzen.“
Locker, humusreich, voller Leben (Regenwürmer & Mikroorganismen) soll er sein.
Dabei hilft organische Düngung: Kompost aus Garten- und Küchenabfällen (nur Obst- und Gemüsereste, Tee und Kaffee in ungebleichten Filtern, Eierschalen) sowie Mist, Hornspäne, Schafwolldünger, stickstoffsammelnde Pflanzen wie Leguminosen (Bohnen, Lupinen, Klee) und Gründüngungspflanzen (Bienenfreund, Buchweizen).
Keine mineralischen Dünger!
Mulchen schützt vor Erosion, Erde nur lockern, möglichst wenig Umgraben.
Der Einsatz von Torf ist tabu!
Wild tut gut!
Artenvielfalt statt Einheitsgrün!
„Heimische Pflanzenarten dürfen mitgestalten.“
Alte Obst- und Gemüsearten sowie -sorten gehören auch dazu.
In verschiedenen strukturreichen Lebensräumen (Steinhaufen, wilde Blumenecken, Totholz, Wasserstellen) mit wenig Pflege und zugelassenen Naturprozessen bieten sich Rückzugsorte für z.B. Insekten Schmetterlingsraupen,Vögel und Igel.
Pflanzen mit ungefüllten Blüten liefern Nektar für bestäubende Wildbienen und andere Insekten. Vielfältiger Fruchtfolgen und Mischkulturen robuster Sorten fördern Nützlinge und verwirren Schädlinge- nicht jeder Käfer ist gleich ein Feind.
Wildkräuter bereichern die Vielfalt und sind nur im Zaum zu halten nicht auszurotten.
Eine optimale Standortwahl, (Beachtung der Bodenart, Licht und Feuchtigkeit) stärkt die Widerstandskraft aller Pflanzen.
Blumen zwischen Gemüse sind keine Deko sondern Bodyguards.
Auf das Nötigste wird der Pflegeschnitt von Gehölzen und Hecken beschränkt. Pflanzenstängel mit Samenständen, bleiben für überwinternde Insekten und nahrungssuchende Vögel mindestens bis zum folgenden Frühjahr stehen.
Reduzierung von Gartenarbeit auf ein naturnahes Maß.
Achtsamkeit mit Ressourcen
„Grün bleibt grün, wenn wir gießen bevor die Sonne mittrinkt!“
Lieber durchdringend gießen und dafür nicht täglich.
Gesammeltes Regenwasser ist ressourcenschonend.
Die Verwendung von natürlichen und schadstofffreien Baumaterialien (zum Beispiel unbehandeltes Holz, Natursteine) aus der Region.
Trifft ein Notfall ein
Bei sehr starkem Befall durch Schädlinge oder Pflanzenkrankheiten helfen Biologische Pflanzenschutzmittel weiter. Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel haben in ökologisch gestalteten Gärten nichts zu suchen.
Weniger Aktionismus, mehr Zuschauen!

